Was ist Taekwondo?

 

Taekwondo ist vor allem ein Kampfsport mit starkem Selbstverteidigungscharakter, bei dem Arme und Beine zur Abwehr und zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.

 

Taekwondo setzt sich aus drei altkoreanischen Wörtern zusammen:

Der Namensteil Tae bezeichnet alle Bein-, Fuß- und Sprungtechniken

Der Namensteil Kwon heißt wörtlich Faust und bezeichnet alle Arm- und Handtechniken

Der Namensteil Do bildet und bezeichnet den geistigen Inhalt der Sportart

Der Vollkontakt (Kyorugi)

 

Hier gilt es eigene Techniken schnell und präzise anzubringen bzw. gegnerische Attacken im Ansatz zu erkennen und zu vereiteln. Alles was der Wettkämpfer unternimmt, muss der jeweiligen Situation angepasst sein. Er sollte jede Einseitigkeit im Kampfstil vermeiden, seine Kombinationsmöglichkeiten ausschöpfen, Kontertechniken anbringen und den Gegner so ins Hintertreffen bringen. Im rechtzeitigen Erkennen, Blocken und Kontern gegnerischer Angriffe besteht die eigene Überlegenheit. Der sportliche Wettkampf geht über drei Runden, die vom Athleten hervorragendes Können, Kondition, blitzschnelle Reaktion, Selbstdisziplin und Mut erfordern.

 

Der Formenlauf (Poomse)

 

In den Poomse sind alle Angriffs- und Verteidigungstechniken vereint. Anhand eines festgelegten Bewegungsablaufes werden hier gegen einen imaginären Gegner die verschiedenen Verteidigungssituationen systematisch dargestellt.

Hier kommt es vor allem auf die Bewegungen an, die kraftvoll, konzentriert und rhythmisch sein sollen. Der Schwierigkeitsgrad der Poomse hängt von der jeweiligen Gürtelgraduierung ab.

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